Farbedelsteine als Kapitalanlage – ein Investment, das sich durchaus lohnt

Allgemein
Vor allem in unsicheren Zeiten, wie bei der aktuellen Pandemie sind viele Menschen auf der Suche nach alternativen Investitions-möglichkeiten, um nicht zu sehr von der Wirtschaftslage eines Landes abhängig zu sein.
Das ist auch der Grund, warum sich in solchen Phasen Gold besonders großer Beliebtheit erfreut, aber auch Farbedelsteine zu einer immer gefragteren Wertanlage werden.
Schließlich sind wir Menschen bereits seit Jahrhunderten von den wunderschön glänzenden Steinen fasziniert und somit handelt es sich hierbei auch heute noch um ein äußerst lukratives und zudem auch noch sicheres Investment.
Dabei ist es die extrem hohe Wertkonzentration, die diese Wertanlage so besonders attraktiv macht. Ein kleiner Rubin von der Größe eines Fingernagels kann nämlich ganz schnell den Gegenwert von 2 bis 3 kg Gold darstellen.

Damit auch Sie nicht nur in Krisenzeiten erfolgreich in Farbedelsteine investieren können, gibt es jedoch einiges zu beachten. Wir haben hier die wichtigsten Fakten zum Thema Farbedelsteininvestment zusammengefasst und stellen Ihnen zudem noch einige Tipps zur Verfügung, damit Sie möglichst viel aus dieser tollen Wertanlage herausholen können.

Edelsteine – ein Investment mit Tradition

Bereits seit Jahrhunderten gelten Diamanten, Saphire, Smaragde und Co. als Zeichen für Reichtum und Macht, weshalb sich sowohl Herrscher, Kirchenoberhäupter und auch Adelige stets mit diesen schmückten.

In eigenen Schatzkammern wurden und werden bis heute die größten Reichtümer in Form der schönen Steine verwahrt und nur zu besonderen Anlässen getragen.
Die Edelsteine hatten jedoch keinesfalls nur die Funktion, ihren

Träger zu schmücken, sondern fungierten auch gerne als sogenannte Fluchtwährung. Das lag daran, dass Juwelen überall auf der Welt zu Geld gemacht werden können und ihr Wert länderunabhängig ist. Es handelt sich hierbei also um eine nicht-monetäre Währung.

Wann wird ein Stein zum Edelstein?

Generell kann festgehalten werden, dass Juwelen sowohl in Form von Mineralien, natürlich entstandenen Gläsern sowie Steinen auftreten können.
Unabhängig davon, um welches Material es sich genau handelt, gibt es drei Kriterien die erfüllt werden müssen, damit ein Stein als Edelstein gilt. Dabei handelt es sich um folgende:

• Sie müssen einen besonderen Grad der Transparenz, also Reinheit aufweisen
• Die Moshärte muss einen höheren Wert als 7 erreichen
• Die Steine müssen sich durch Seltenheit auszeichnen

Die Investition in Edelsteine – so funktioniert´s

Wenn Sie gerne in einen Farbedelstein investieren möchten, so geht es zunächst darum, einen solchen auch wirklich zu kaufen. Ob Sie sich dabei für Rubine, Saphire, Smaragde oder andere Steine entscheiden, ist ganz Ihnen überlassen und sollte maßgeblich davon abhängig gemacht werden, wie viel Geld Sie für das Investment ausgeben wollen beziehungsweise wie hoch der von Ihnen gewünschte Gewinn ist.

Es kann an dieser Stelle aber festgehalten werden, dass Sie zu Anlagezwecken mit den sogenannten „großen Drei“, nämlich Rubin, Saphir und Smaragd eigentlich nichts falsch machen können. Natürlich gibt es auch andere Steine, bei denen sich eine Investition durchaus lohnt, wie zum Beispiel Tansanite oder Turmaline.

Die meisten Menschen denken zu allererst an einen klassischen Diamant, wenn es darum geht, einen Stein auszuwählen und das ist auch nicht verwunderlich, schließlich handelt es sich hierbei immer noch um eines der wertvollsten Materialien weltweit.

Für eine solche Anlage sollten Sie sich allerdings nur dann entscheiden, wenn Sie vorhaben Ihr Geld über einen längeren Zeitraum hinweg für Sie arbeiten zu lassen, denn Diamanten sind bei weitem nicht so selten, wie dies oft propagiert wird und haben daher in den letzten 10 Jahren kaum an Wert gewonnen.

Darauf gilt es zu achten, damit sich die Investition lohnt

Sollten Sie völlig neu auf dem Gebiet der Farbedelsteininvestition sein, ist es zunächst wichtig zu wissen, dass es bei der Wahl des richtigen Wertgutes einiges zu beachten gilt.
So muss der Stein beziehungsweise müssen die Steine unbedingt vollkommen unbehandelt sowie naturfarben, aber dennoch geschliffen sein, damit diese einen möglichst hohen Wert besitzen.

Zwar können sogenannte Behandlungen, wie das Erhitzen, Bestrahlen oder auch Rissfüllen dazu beitragen, dass der Stein optisch schöner wird, allerdings ist er dann nicht mehr vollkommen unversehrt und verliert bis zu 50% seines Werts.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, in Qualität statt in Quantität zu investieren. Kaufen Sie sich also lieber einen hochwertigen Stein, statt Ihr Geld in viele bearbeitete Juwelen anzulegen.

Es gibt hierbei jedoch einige Ausnahmen, die unter anderem Smaragde betreffen. Diese werden häufig mit Öl behandelt, um kleine Risse aufzufüllen. Hierbei handelt es sich um ein Vorgehen, das aufgrund der mineralogischen Zusammensetzung der Steine in Kauf genommen wird und diesen nicht weniger wertvoll macht. Generell sollten Sie beim Steinkauf vom Verkäufer auf solche Feinheiten hingewiesen werden. Ist dies nicht der Fall, fragen Sie unbedingt genau nach.

Des Weiteren muss Ihnen als zukünftiger Edelsteininvestor ein international gültiges Zertifikat ausgehändigt werden, das von einem gemmologischen Labor erstellt wurde. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Ihr Edelstein echt ist und dieser auch international gehandelt werden kann.

An dieser Stelle ein ganz wichtiger Tipp: Achten Sie darauf, Zertifikat und Stein nie gemeinsam aufzubewahren, denn der Stein besitzt nur in Kombination mit dem beglaubigten Schriftstück seinen vollen Wert.

So lohnt sich die Investition in Edelsteine

Möchten Sie bei Ihrem Investitionsportfolio auf Diversifikation setzen und so dafür sorgen, auch bei verschiedenen Finanzkrisen etc. möglichst gut abgesichert zu sein, ist es durchaus empfehlenswert einen Teil Ihres Geldes in Farbedelsteine anzulegen. Das zeigt auch die Marktentwicklung in den Letzen Jahren, denn hier fand bei Edelsteinen eine Wertsteigerung von 6 bis 8 % im Jahr statt. So gilt die Faustregel, dass man als geschickter Investor zwischen 10 und 20% seines liquiden Kapitals in wertvolle Steine anlegen soll.

Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass die Fundmengen bereits seit einigen Jahren immer weiter zurückgehen, wodurch die Nachfrage nach bereits vorhandenen Juwelen steigt und die Preise ebenfalls immer weiter nach oben klettern. Des Weiteren benötigen Edelsteine sehr wenig Platz, müssen nicht besonders gelagert werden und sind weder wärme- noch kälteempfindlich. Zusätzlich werden die schönen Steine natürlich auch sehr gerne als Schmuck getragen, ohne dabei an Wert zu verlieren. Möchten Sie Ihrer Herzensdame also ein besonderes Geschenk machen, liegen Sie mit einem Edelstein in Form eines Schmuckstücks bestimmt richtig.

Edelsteine kaufen – hier werden Sie fündig

Machen Sie sich auf die Suche nach Juwelen, um darin Ihr Geld zu investieren, sollten Sie zunächst wissen, dass es hierbei im Gegensatz zu Gold keinen globalen Markt gibt. Sie müssen sich mit Ihrem Anliegen daher unbedingt an einen der zahlreichen namhaften Edelsteinhändler wenden oder, falls Ihnen das zu abenteuerlich erscheint, bei einem Juwelier in Ihrer Umgebung nachfragen.

Tatsächlich bieten auch diese ihren Kunden immer wieder die Möglichkeit, ungefasste Steine zu erwerben und somit eine sinnvolle Wertanlage zu kaufen. Auch bei der Suche eines Käufers können Ihnen die Profis äußerst behilflich sein. Ein weiterer heißer Tipp ist es zudem, sich bei Auktionen nach dem ein oder anderen Edelstein umzusehen. Natürlich darf bei der Suche nach der besten Investitionsmöglichkeit keinesfalls auf das Internet vergessen werden, doch achten Sie hierbei unbedingt darauf, sich ausschließlich an seriöse Anbieter zu wenden.

Fazit

Wenn Sie auf die Qualität der Steine achten, Sie sich keinen Illusionen hingeben, was die Preise solcher betrifft und Sie zudem auf ein Echtheitszertifikat bestehen, kann es sich bei einer Farbedelsteininvestition um ein äußerst lukratives Geschäft handeln.

Die wertvollen Steine sind nämlich äußerst unkompliziert in der Aufbewahrung und gewinnen seit Jahren stetig an Wert, da sie immer seltener gefunden werden und die natürlichen Ressourcen sich dem Ende zu neigen scheinen.

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